Das Sofa am Ende der Sackgasse

Ich trete und sterbe in Gründe

die grundlos in Lüften verduftet wären

 

Ein Vogel, ein Vögler, ein Fang des Windes

Ein Fischer des Ich-tuns,  ein Haken der Gründe

 

Ein Wolf, ein Nietzepigone, ein Möchtegern Re,

die Rehe sie gehen, schießt du sie an !

 

Unheiliger Vaterwille vom Heilen gestellt,

Ich trabe mit eisigen Pfoten in das hellere Weiß

ihrer  ferneren Zähne

verblassende Hitzigkeit der dramatischen Szene

 

Ich trabe und Spuren verwischen

mit verweintem Einsamen, der sich selbst genießend

im Er-Innern verfließt

 

Ich der Verbitterte heimlich Erzitternde,

tut Lumen auf des Bösen Blumen,

deren Blätter im Geiste entkräfte sich lösen

 

Ich atme selbstwirksam zur Ruhe erschöpft

-Mein Wille im Einen ,mein Ich-Sam geköpft-

Berichte die stattsam von Spannkräften künden

Mein Körper sinkt nieder

 

Ich schlafe ein in meine weicheren Glieder

und münde in Ründe welche mir grundlos Samen schafft

die Federn der Ausflüge in die erneute Reibekraft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Baz Amadan

Flug und Sturz

Kalt und reißend

Und Augen braun

Und doch gleißend

 

Keine Taube, doch ein offenes Ohr

Helle Schreie, ein greifender Vogel

Welcher im Sturz sich nie verlor

 

Baz amadan – deine Seele erschrickt

Wenn er dich erblickt

Wirst du selber zum Greif oder flüchtest dich

 

Willst du fliegen, oder an deiner Seele halten?

Baz der als Falke kam der nur nach dem Sturze etwas riss –

Fragte sich in seines Opfers Gegenlicht.

 

Baz amadan –Willst du zum Falken werden musst du im Sturz den Flug bewahren durch

den tiefen Blick. Baz amadan – seine Seele erschrickt?

Willst du zum Königsfalken werden

Musst du in deiner größten Macht ersterben

 

Wenn es dann an allem dir gebricht,

lass dich in dein Opfer fallen,

dann lösen sich die blutgen Krallen

und der Seelenvogel fliegt.

 

Daniel Baz 14.05.11 Freiburg vor dem ersten Geburtstag

 

 

Baraber

 

Barbierischer Frühling,

ein Bart frisch geschnitten und getrimmt.

 von Adebar?

 

Barbarisches Glanzding,

mein Internat heißt Urspring mein Alternat heißt Ursprung,

Kultursprung.

Verschüttetes Kind das im Bade war

 

Überfüllt bin ich knülle,

Bar aber bin ich Knolle,

der Talgeist für das Volle-

Geist, Gral, Pulle

 

Das Ich-Will macht mich kahl und kühl,

macht mich wixen und abklemmen,

macht mich xen und uen macht mich

sorgen und tuen.

 

Macht über

macht unter Pille Palle

macht mich auf dem Trennstrich alle

 

Das Ich-bin macht mich zum Instrument

Zum Beispiel von nem Dirigent

 

Einfach Sein

macht mich zu Schaf und Lamm,

die Erde weit die Beutel klamm,

macht mich öffentlich dasein,

wenn ich den Phrasenrasen trimm

ich Augenweide

 

Bar aber

Üb-erfüllt bin ich benommen,

Baraber bin ich aber glaub ich andersartig,

ich glaub ich lieb dich tieferethisch

atheistisch menschengläubich

 

Ich bin. Ein Rasen frisch gemäht und furchtbar ungerecht

Ich mähte und mühte mich, jetzt bin ich ein mündender müder Wüterich

 

Bleib selbst mir Stilblühte den andern  Mythe, der Bart ist getrimmt 

und durftet wie Myrthe

man nennt mich Daniel…  auch das ist fremdbestimmt

zumindest ein Anfang auf schneiderisch

barbierischer Frühling zumindest bartlich selbstbestimmt

 

 

 

04.03.12 Daniel Alienus Baz with mixed up melodies von grade eben

 

 

 

 

Geht nicht gibt’s nicht!

Das neue Projekt von Kunst und Kultur in Laichingen

 

17 Leute tagten in der Schillerstraße, im  Proberaum von Kunst und Kultur in Laichingen für Ensemblemitglieder und Supporter teils ein Wiedersehen, teils freute man sich über neue Gesichter.

Der begnadete Kai Kresse umreißt wie die Idee geboren wurde. „Mai 2016: mitten in den Proben für dass in der DSH im März aufgeführte Musical, sagen gehäuft Leute zu den Proben ab, viele Ältere murren über die mangelnde Absprache-Fähigkeit der jüngeren Semester. Zeitsprung:April 2017, der letzte Probenschliff für das Highlight der Aufführung im Schlosstheater Ludwigsburg steht an. Samuel eine der Säulen der Hip-Hop-Tänzer bricht sich die Hand.2016 ist die Idee für „Geht nicht gibt’s nicht“ bei mir entstanden um zu zeigen, dass Problemenicht daran hindern müssen sein Ziel zu erreichen. Trotz des Handicaps kam Samuel, so erzählt Kresse, auf ihn zu : „Ich will trotzdem in Ludwigsburg tanzen.“ „Unser Künstler Rudolf Kosow hat ihm einen Totenkopf auf den Verband gemahlt und Samuel ist aufgetreten: Das Motto von „Geht nicht gibt’s nicht war: „Sei ein kleiner Held für das gute in der Welt.“ Diese positive Rebellion gegen die manchmal erdrückend erscheinenden Randbedingungen unseres Schaffens möchten wir 2019 in „Geht nicht gibt’s nicht“ auf die Bühne bringen“, so Kresse´s motivierender Impuls.

Peter Maffay und Mario Hene´ unterstützen das Vorhaben

Der Geist und die Erfahrung von 10 Jahren Vereinsgeschichte und das Engagement junger und alter Projektpartner wie beispielsweise des verdienten Laichinger Dirigenten Volker Hausen sollen das Projekt bereichern. Hausen will anlässlich des 2018 anstehenden runden Jubiläums der Laichinger Kulturinstitution „Stunde der Kammermusik“ klassische Stücke mit Hilfe von „Kunst und Kultur“ in Tanzchoreographien umsetzen. Das erfolgreiche Step-Tanz-Duo Unsner/Kresse verfügt aber auch überregional über gute Kontakte. Sie stehen gerade mit Peter Maffay in Verhandlungen für ein Grußwort und etwaige weitere Unterstützung, sicher, so Kresse, ist, dass der Liedermacher Mario Hene´ der als Gitarrist von Jürgen von der Lippe bekannt wurde feine Texte für das Stück liefern wird.

Der Weg zum Künstlerischen Selbstausdruck

Die Philosophie des kleinen Vereines ist, dass die Mitwirkenden sich, ihre Fähigkeiten und auch konkrete Ressourcen an Arbeit und Instrumenten und Kreationen in das Stück einbringen. Durch die regelmäßigen Clubabende, können sich auch weniger Bühnenerfahrene Interessierte an die besondere Situation auf „den Brettern die die Welt bedeuten“, wie der Namensgeber des Austragungsortes in der Schillerstraße, Friedrich Schiller es formulierte, gewöhnen.

„Geht nicht gibt’s nicht“ bringt die Hinterbühnen auf die Bühne

In sieben Sequenzen , Kresse nennt es „Filmklappen“, soll die Form des Musicals durchfür im Probeprozess entstandene Innovationen geöffnet werden. Auch bei „Gegensätze erzeugen Gemeinsamkeiten“ bahnte sich diese erlebnisoffene Herangehensweise, siehe Inszenierungdes Bruches von Samuel vor der Aufführung im Ludwigsburg, an.. „Befindlichkeiten, Spannungen und Herausforderungen“ des Produktionsprozesses sollen auf die Bühne gebracht werden”, so Kresse. Der Leiter will noch nicht zu viel verraten, aber eines ist sicher zu Beginn der Auffühung werden, ein bisschen wie jetzt gerade Marita, Kai und ein paar Bewerber auf der Bühne zusammenkommen um herauszufinden, Was und Wer für das Stück gebraucht wird. Eine Art True-Life-Show, aber ohne soziale Diskriminierung, dass ist auch Teil der Philosophie von „Kunst und Kultur“.

Das Reich Gottes gründet auf Nächstenliebe

Heiner Geißler´s Appell an die Menschheit im Lutherjahr

 

Pfarrer Karl Börkircher, die Volkshochschule Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen und die Buchhandlung Bücherpunkt machten das Ereignis der „Geißler-Lesung“ in der Stadtkirche zu Blaubeuren gemeinsam wahr. Heiner Geißler, der als scharfer Denker, der seine Kanten kultiviert gehandelt wird, solle das Jubeljahr der evangelischen Kirche mit einer „persönlichen Annäherung an den Reformator“ bereichern, so erhoffte die Ankündigung. Als der 87-jährige über den linken Seiteneingang der Kirche eintrat, war es als ziehe mit seinem milden Lächeln ein warmer Wind durch die Reihen. Applaus brandete auf.Über der Kanzel hing ein weißes Parament mit der Aufschrift: „Er ist auferstanden.“ Paradigmatisch:Als Pfarrer Börkircher nach einer „Lobhudelei“ über die Leistungen des Ex-Bundesministers erwähnte, das der blaubeurer Bürgermeister es doch noch hergeschafft habe, brach Geißler das formale Eis mit einem einzigen humorvollen Satz. „Darf ich fragen von wem sie hier reden“, fragte der katholische Sozialpolitiker spitzbübisch?

Die Lehre Jesu als Provokation für unsere Lebensordnung

Ein vor Geisteswitz sprühender Erzähler bannte die Anwesenden wie die Glut eines duftenden Feuers,als nach fünfzehn Minuten der Landtagsabgeordnete Manuel Hagel durch den rechten Seiteneingang die Kirche betrat. Ebenso wie das restliche Publikum war der junge CDU-Politiker bald ganz Ohr. Zumal als Geißler über seine Widrigkeiten als CDU-Mann auf dem Weg zu seinem Einzug in den Landtag im Landkreis Tübingen „ der Hochburg protestantischer Theologie“ zu sprechen kam.

„Damals, nach dem Krieg, traten junge Leute in die CDU ein, wenn sie gegen Nationalismus und für Europa waren“ erklärte er. Luther hingegen würdigte er politisch, als den der die Priesterherrschaft, vermittelt durch seine konsequent umgesetzte Erkenntnis, dass nur die Gnade

Gottes und kein Ablass von herrschenden Glaubenswächtern als Rechtfertigung vor Gott zähle abschaffte.Als er von Luthers Erleuchtung auf der Wartburg erzählt, beugt er sich die Hände faltend , halb angespannt halb hingebungvoll über den Tisch. Er versteht das Ringen Luthers gut, auch er hat sich damals den Austritt aus dem Jesuitenorden, die Entscheidung gegen „Keuschheit und Gehorsam“ nicht einfach gemacht. Luther habe als deutscher Reformator Tacheles geredet auch gegen die Juden, die wider seinen Willen als Reformator nicht zu Protestanten wurden. Frauke Petry aber, die „political correctness“ auf „den Müllhaufen der Geschichte“ verfrachten wolle, erteilte er eine klare Absage. Luther sei ein Kind seiner Zeit gewesen, in unseren Zeiten sei politische Vernunft unabdingbar. Luther sei heute noch ein Vorbild was Widerstandsgeist gegen die herrschenden Strukturen angehe, dank ihm sei die evangelische Kirche ihrer katholischen Schwester, was die Einbindung von Frauen in Ämter angehe, um 500 Jahre voraus.

Damit verabschiedete sich Geißler aber auch von Luther und widmete sich in gleichzeitiger Absetzung von der katholischen Kirche dem „Frauenfreund“ Jesus. Petrus habe Jesus verleugnet, „drei Frauen standen bei Jesus unter das Kreuz, so Geißler.“

Damit nicht genug, der tabulose Denker stellte nun die Schilderungen über den nur vom Markusevangelium überlieferten Prozess Jesu beim jüdischen Hohepriester Kaiphas in Frage.

Die späteren Redakteure der Evangelien hätten mehr und mehr die Schuld am Tode Jesu den Juden zugeschoben. Die Lebens- und Wirtschaftsordnung Rom´s in der wir heute noch unter den Leitwerten Namen, Titel und Erfolg lebten, sei die Antithese zu Leben und Lehre Jesu. In der deutschen Entspannungs- und Flüchtlingspolitik erkenne man hingegen die Früchte einer durch die christliche Soziallehre ermöglichten Klassenpartnerschaft mitten im weltweit vorherrschenden kapitalistischen Diktat. Jesus habe in seiner Endzeitrede konkrete Anweisungen zur Nächstenliebe gegeben auf der das Reich Gottes gründet, zum Beispiel Fremdlinge aufzunehmen und Arme zu speisen.

La Brass Banda an der Autobahn

Merklingen zappelt unter bayuvarischem Brassbandlerbumms

 

Es ist Acht Uhr Abends, das sonst eher wegen der vielen Schuttlaster auf seinen Straßenauffällige Merklingen hat sich am Ortsausgang nach Scharenstetten wochenends einen schmucken Festplatz erbaut. Genauer gesagt haben die Jungs und Mädels von der Kulturgemeinschaft Merklingen, mit dem Partywochenende, eröffnet durch die

weltmännischen Blasmusiker „La Brass Banda, 2017 einen großen Coup gelandet. Anders als damals bei der Gründung 2011 zum 1150 jährigen Jubiläum ihres Albdorfes, als sie mit ihrer Initiative für ein Ochsenrennen gescheitert sind. Willi der langhaarige und gepiercte Kulturschaffer erzählt, „2011 wurde ein Kaltblüterrennen draus und dieses Wochenende gibt es Freitags Volxmusik von Welt und samstags 90er Jahre vom virtuosen Beschallungskünstler“.

Gute Stimmung aus dem Outback

Im Hintergrund tönt es geschmeidig zu dem gütigen Sommerabend, und seinen pittoresk gezeichneten Schönwetterwolkenschäumen passend. Reaggaemäßig, die Vokals erinnern sanft und erotisierend an Patrice.La Brass Banda erfahren wir vermittels einer Recherche, die den Postbauernhaufen schon persönlicher werden lässt, sind seit Monaten in der ganzen Welt mit Caravana Sun  aus Australien unterwegs. Die Sonne scheint wie ein Mädchenlachen, welches in die Augen den langhaarigen Radio-Sängers fällt. Dem wiederum scheint Sol so oder so aus dem Arsch. Ein Fremdeln mit dem Getränkekartensystem bei der ersten Gaumennachfeuchtung, löst sich bei wenig Schlangen und viel fröhlichem Fluss in spritziges Wohlgefallen auf. Die Band,die wie die sieben Bayern barfuß auftritt zeigt, La Brass Banda sind nicht eine Ex-Rocker Cover-Band, die sich aus Verwertungszwang in die lukrativen Lederhosen zwängt, sondern die sieben, sind wenn auch keine Schwaben, so doch Zugpferde eines innovartiven(Vorsicht harte Wortschöpfung) Weltbühnen öffnenden Musikamalgams. Willi und seine Mannen, die das Gelände unter anderem mit einem US-Militär Trick Oldtimer ästhetisiert haben, hatten sich schon 2013 für die Bierzelttour bei den brassifizierten Speedbläsern mit viel Rhythmus- und Tanzbodenzentrifugalkraft beworben. Die Brass-Bande auf Welttournee mit ihrem aktuellen Album „Around the World“ hatten die genehmen Typen der Kulturgemeinschaft damals schon für ein Aufspiel erkoren und bedanken sich auch heute für das schöne Bierzelt.

Aber sicher: Ein guter Security kann tanzen

Ein paradiesvogelhaft aussehender Langhaardude erklärt mir sein in Türkis gehaltenes Gewand sei aus Sansibar, er habe aber weder Fernseher noch Internet und deshalb wolle er auch nicht in das technokratische Kontrollregime eingefilmt werden. Im Publikum wogt eine vielfarbige Mischung aus ansprechbaren Normalos, und knackigen bis erregenden Dirndel und Dialektvariationen des Süddeutschen, auch hier stechen türkise Posttraditionalkluften heraus, Stichwort Claudi. Tanja, eine Altbekannte, liefert nach dem brachial abgefeuerten Gassenhauer „Autobahn“ Hintergründe zum weltverkleinernden Charme unverständlicher onomatopoetischer bayrischer Klangfarbenmalerei. „Ich weiß nicht wie oft ich sie gesehen habe, demletzt war ich in Honululu, da waren sie auch und die Leute tanzten wie hier.“ Stefan der kongeniale Erfinder des bayuvarisch getönten Weltskat, der von Roskilde bis zum heimischen Chiemsee schon auf vielen noch größeren Veranstaltungen die Beine in die Lüfte trieb, hat einen mortsspaß und einen geilen eskalationsorientierten Humor. Die Security hier heißt Mozart. All-Ex der mir sofort was vorext, und erklärt er sei ein altvorderer Bierexer meint mit einem Rülpser in der Röhre. „Mozart, ein alter Meister, dass schafft vertrauen.“

Ein Funke Weltungleichförmigkeit?

Es ist wohl ein Funke Weltungleichförmigkeit der das körperwarme, nicht wie auf manchen Parties heiß-kalte Feuer hier entzündet und am Laufen hält. Denn auch Stefan, der moderiert, wie eine erste Trompete, stellt seinen hauseigenen Securitychef mit der Frage vor „Woran erkennt man „an richtig guaden Security?“. Als die sieben Buan für den Sicherheitschef aufspieln beantwortet der verschmitzte Glatzkopf die Frage tänzerisch performativ. Stefan kommentiert für die Blinden. „Daran das er tanzen kann.“ Tanzen tun auch die heidenheimer Muttis auf Auszeit Caren und Kathrin. Kathrins Lieblingssong der Band ist auch Autobahn, obwohl sie Queerflöte spielt und im Gespräch eine wortwitztge Frotzlerin abgiebt. Claudia, die große Rothaarige ist ein Inbild der Dirdlschönheit, am Schluss treffe ich noch Mareike, leider mit ihrem Freund Tim. Ihr, wie sich im Gespräch herausstellt, friesischer Blick elektrisierte mich vorher schon. Die beiden stellen sich wogenglättender Weise als Paar welches zur Mitfreude einläd heraus. Sie sind auf Bullytour, gestehen sich über Tinder kennengelernt zu haben und werden die Tage Tims Schwester besuchen. Mareike hat dem schönen Mann aus Lübeck, der mich an Caramelo Santa, einen argentinischen Stern am Skahimmel erinnert als er das Fanshirt der Band nach dem Konzert anzieht, die Karte zum Geburtstag geschenkt. Die beiden haben mich mit ihrem Bullystyle nach einer sehnsüchtigen Umleitung auf dem Nachhauseweg in die sontheimer Bauwägenwelt und einer nachfolgenden Dusche gemeinsam mit dem reichen Sternenhimmel zum Draußen schlafen animiert. Als ich nach einigem Ringen die samstägliche 90er Party im brassig vorgeheizten merklingerZelt zugunsten einer lieben Freundin aus der Goaszene sausen gelassen habe erinnert diese mich. „Je größer der Dachschaden, desto weiter der Blick auf den Sternenhimmel.“ Wir herzen uns und schauen verträumt in den weiten funkelnden Raum. So schön, das sie schwäbisch spricht. Ein Weltmensch halt, ein bisschen wie gestern die Brassbandler, urgeschmeidig.