Particle

 Particle 
Hidden knowledge,
behind the bars,
forbidden brainbridge,
found by the stars.

It's in our head,
You don't care,
for me it's bread,
It's my prayer.

Take a shot,
make the slot,
Thougts of rumble,
odds for humble.

Next try,
replay.

In time of no age,
we started wars,
clime hostage,
the arted spoors.

Universe inside us,
selfharming behaviour,
wealth, charming flavour,
curse died in trust.

Reflect your hearts,
connect blurr parts,
float against the flow,
This boat is strange you know. (Sebastian Pogan)

Wiedereröffnet: Brotmuseum Ulm

Am Donnerstag den vierten Juli war es so weit, dass rundum erneuerte Ulmer Brotmuseum öffnete nach 9 Monaten Umordnung erneut seine Pforten. „Kunst braucht ihre eigenes Recht, ihren eigenen Zusammenhang, in dem sie sich entfalten kann“, meint die enthusiastische Ausstellungsleiterin Dr. Isabel Greschat als sie die augenfälligste Veränderung im Ausstellungsdesign begründet. Jetzt steht die umfangreiche Kunstwerksammlung ,die sich mit dem Verhältnis von Brot und Mensch von Rembrandt bis Picasso, vom 15. Jahrhundert, bis heute befasst, in der für sich. In der alten Ausstellung war die Kunstsammlung das Mittel der Darstellung inhaltlicher Zusammenhänge gewesen. Jetzt stellen 19 Thementische, Installationen und Exponate in kurzweiliger und interaktiver Weise technik- sozial- und kulturgeschichtliche Bezüge von Brot, Bevölkerungswachstum und Verteilungskonflikten her. Im zweiten Stock schafft es das Brot zum Beispiel die Werte der Französischen Revolution, die Evolutionslehre von Charles Darwin, die Zollsenkungspolitik des Ulmers Friedrich List und die Erfindung des Haber-Bosch-Verfahren zur Gewinnung von Stickstoffdünger zur Generierung von exponentiellem Pflanzenwachstum sinnhaft zusammenbinden. All diese Zutaten brauchte es nämlich um das Anthropozän, das Zeitalter in dem der Mensch sich nicht mehr mit den Rädern, der als göttlich akzeptierten Naturgesetze dreht, zu erschaffen. Von nun an sieht sich der Mensch als Schöpfer seiner eigenen Verhältnisse und die Weltbevölkerung wächst mit der Steigerung der Nahrungsmittelproduktion, der Aufhebung der Ständegesellschaft und dem expandierenden Welthandel.Auf einer Schautafel wird gefragt: „Wenn es stimmt das unsere konsumorientierte Lebensweise unsere Umwelt zerstört, liegt es dann nicht nahe an dieser Lebensweise zu zweifeln“? Da erinnert man sich an die Kinder die im ersten Stock mit bunter Knetmasse an die Arbeitsschritte des Brotbackens herangeführt wurden, während Charly Chaplin in einer Videoinstallation über Ernährungsutopien im Film von einer mechanischen Maschine eine Torte ins Gesicht geschlagen wird. Viele gut gemachte kleine Bewusstmacher, wie der Kohleschieber, an dem man ablesen kann wie viel Kohle innerhalb des eigenen Lebenszeitraumes auf der Welt verbraucht wurde, oder ein Puzzle zum Wasserverbrauch bei der Produktion von Alltagsgegenständen verschärfen die Frage ob exponentielles Wachstum, weiterhin ein gewissenhaftes Lebensmodell sein kann. In einer Reihe von Videos gibt die Medieninstallation von Clemens Stachel und Wolfgang Konrad weitere Denk- und Diskussionsanregungen ohne pädagogisch zu sein. Das Erdgeschoss ist für wechselnde Ausstellung vorgesehen zum kostenfreien Begrüßungstag gibt es hier ein kleines Buffet mit Kaffee. Die komplexe begehbare Klanginstallation „Klimaanlage“ von verschiedenen Klangkünstlernund -wissenschaftlern, wird immer wieder von Kindern umgeschaltet, so das sie sich mir noch nicht erschließt.Am 12.07 um 19 Uhr bringen Werner Cee(Klangkünstler und Komponist) und sein Team die Anlage zum klingen. Danach wird das Projekt in dem historischen Nahrungsspeicher Salzstadel aus dem 16. Jahrhundert erklärt und der Klimawissenschaftler Roland Roth hält einen Vortrag zum Thema „Klimawandel“.

Am Donnerstag den vierten Juli war es so weit, dass rundum erneuerte Ulmer Brotmuseum öffnete nach 9 Monaten Umordnung erneut seine Pforten. „Kunst braucht ihre eigenes Recht, ihren eigenen Zusammenhang, in dem sie sich entfalten kann“, meint die enthusiastische Ausstellungsleiterin Dr. Isabel Greschat als sie die augenfälligste Veränderung im Ausstellungsdesign begründet. Jetzt steht die umfangreiche Kunstwerksammlung ,die sich mit dem Verhältnis von Brot und Mensch von Rembrandt bis Picasso, vom 15. Jahrhundert, bis heute befasst, in der für sich. In der alten Ausstellung war die Kunstsammlung das Mittel der Darstellung inhaltlicher Zusammenhänge gewesen. Jetzt stellen 19 Thementische, Installationen und Exponate in kurzweiliger und interaktiver Weise technik- sozial- und kulturgeschichtliche Bezüge von Brot, Bevölkerungswachstum und Verteilungskonflikten her. Im zweiten Stock schafft es das Brot zum Beispiel die Werte der Französischen Revolution, die Evolutionslehre von Charles Darwin, die Zollsenkungspolitik des Ulmers Friedrich List und die Erfindung des Haber-Bosch-Verfahren zur Gewinnung von Stickstoffdünger zur Generierung von exponentiellem Pflanzenwachstum sinnhaft zusammenbinden. All diese Zutaten brauchte es nämlich um das Anthropozän, das Zeitalter in dem der Mensch sich nicht mehr mit den Rädern, der als göttlich akzeptierten Naturgesetze dreht, zu erschaffen. Von nun an sieht sich der Mensch als Schöpfer seiner eigenen Verhältnisse und die Weltbevölkerung wächst mit der Steigerung der Nahrungsmittelproduktion, der Aufhebung der Ständegesellschaft und dem expandierenden Welthandel.Auf einer Schautafel wird gefragt: „Wenn es stimmt das unsere konsumorientierte Lebensweise unsere Umwelt zerstört, liegt es dann nicht nahe an dieser Lebensweise zu zweifeln“?

Da erinnert man sich an die Kinder die im ersten Stock mit bunter Knetmasse an die Arbeitsschritte des Brotbackens herangeführt wurden, während Charly Chaplin in einer Videoinstallation über Ernährungsutopien im Film von einer mechanischen Maschine eine Torte ins Gesicht geschlagen wird. Viele gut gemachte kleine Bewusstmacher, wie der Kohleschieber, an dem man ablesen kann wie viel Kohle innerhalb des eigenen Lebenszeitraumes auf der Welt verbraucht wurde, oder ein Puzzle zum Wasserverbrauch bei der Produktion von Alltagsgegenständen verschärfen die Frage ob exponentielles Wachstum, weiterhin ein gewissenhaftes Lebensmodell sein kann. In einer Reihe von Videos gibt die Medieninstallation von Clemens Stachel und Wolfgang Konrad weitere Denk- und Diskussionsanregungen ohne pädagogisch zu sein. Das Erdgeschoss ist für wechselnde Ausstellung vorgesehen zum kostenfreien Begrüßungstag gibt es hier ein kleines Buffet mit Kaffee. Die komplexe begehbare Klanginstallation „Klimaanlage“ von verschiedenen Klangkünstlern und -wissenschaftlern, wird immer wieder von Kindern umgeschaltet, so das sie sich mir noch nicht erschließt.Am 12.07 um 19 Uhr bringen Werner Cee(Klangkünstler und Komponist) und sein Team die Anlage zum klingen. Danach wird das Projekt in dem historischen Nahrungsspeicher Salzstadel aus dem 16. Jahrhundert erklärt und der Klimawissenschaftler Roland Roth hält einen Vortrag zum Thema „Klimawandel“.

Exposition: Humans of Ulm

Ulmer Gesichter und Geschichten erzählen von der Flucht

Am Freitag fand im Gleis 44 in der Schillerstaße im Rahmen des „Festival contre la rassisme“ die Eröffnung der Ausstellung „Humans of Ulm“ statt. Die Seebrücke Ulm die zusammen mit zahlreichen Seebrücken in vielen deutschen Städten 2018 entstand, als viele Flüchtlingsretterschiffe im Mittelmeer nationalstaatlich gestoppt wurden,, hat die Ausstellung im ersten Stock des jungen Kulturzentrums im Dichterviertel der Einstein-Stadt auf die Beine gestellt. Die engagierte und beherzte Psychologiestudentin Leonie, Abschlussthema: Die therapeutische Wirkung von Hochseilgärten schilderte die Lage von Herzen. Die Zahl der Flüchtlinge weltweit habe eine einmalige Höchstzahl erreicht,die Zahl der Asylanträge in Deutschland einen Niedrigstand. Das Mittelmeer sei noch immer einer der gefährlichsten Fluchtwege der Welt. Ihr ginge es seit ihrem Engagement für Geflüchtete Menschen so, dass sie immer öfter erstaunt mitbekomme, dass Menschen die sie schon lange kenne, eine Flüchtlingsgeschichte hätten. Viele „Deutsche“ hätten bei genauerem Kennenlernen geflüchtete Eltern oder Großeltern. Ihr sei es im Alltag viel wichtiger was ihr für Menschen gegenüber treten, analytische oder künstlerische, introvertierte oder extrovertierte.Hier trete die Herkunft hinter der Gegenwart zurück. Leonie trägt ein mattblaues Kleid mit einem in Makramee gearbeiteten Lapislazuli.

Ankunft des Vaterlandes?

Da treibt die bläulich schimmernde Blase einer Geschichte aus meinem Leben in den Vordergrund. Damals 2014 hatte ich in Überwindung all meines schwäbischen Geizes, von dem edlen Glanz des Lapislazuli in den Händen unserer Buddhastatue im Meditationszentrum angespornt, einen handgroßen Lapislazuli gekauft. Mein Kumpel war unpässlich, und ich setzte mich, den Lapis in den Händen vor seiner Wohnung ,in einem ärmeren Viertel Freiburgs, zur Einkehr hin. Als ich mit guten Wünschen nach einer unermessenen Zeit die Augen auftat, sah ich da ein kleines arabisch aussehndes Mädchen, deren Augen im Angesicht des Steines glänzten. Wie von einem unpersönlichen Mut getragen ging ich zu ihr hin und bot ihr den Stein an. Erst winkte sie verlegen ab, dann schaute ich bis zu der Schicht ihrer Augen die den Stein der Hingabe vorher anglänzte und sie nahm ihn in kindlicher Glückseligkeit an sich und ging. Seit dem weiß ich, dass etwas tieferes Welt- und Bewusstseinsgeschichtliches dahinter steckt, dass Syrien tragischer Weise gerade das Land der Welt mit dem größten Bevölkerungsschwund ist. Mein Vater ist Libanese, sieht sich aber als Phönizier, einer seiner Lieblingsautoren ist Khalil Gibran, ein Brückenbauer zwischen Orient und Okzident, gerne erzählt er die Geschichte das Uruba der Legende nach eine wunderschöne phönizische Prinzessin war, die Zeus in der Maske des Stieres zur Untreue, aber auch zur Zeugung des Kontinents trieb.

Azraq: Bridge over troubled water?

Von Überwindung von Trennungslinien erzählen auch die Geschichten und Gesichter der Ausstellung „Humans of Ulm.“ Von schlimmen Erfahrungen: Bilder sterbender Mitreisender auf untergehenden Boten. Von staatlicher Diskriminierung in den 70er Jahren geflüchteter Aleviten aus der Türkei. Aber auch von den Früchten der Selbst- und Weltüberwindung. „Pünktlichkeit ist etwas zutiefst syrisches“, parliert ein junger Syrer, der die Brücken die seine geistigen Vorgänger bauten, zu nutzen wusste über seine unpünktlichen Deutschen Freunde. Am Fenster steht im Abendlicht pittoresk ein Mann mit T-Shirt in gedämpften blau, darauf steht in drei selbstgedruckten schwarzen Lettern: MUT. Mein Gesicht des Abends. Es stellt sich heraus, dass es der Ulmer Lyriker Marco Kerler ist, der mein Gedicht „Löse und verbinde“ für die Flugschrift zu dem „Festival Contre Rassisme“ mit 80 anderen abgelehnt hat. Es fällt mir spontan ein Zitat das Perikles, dem Gründer der antiken Athener Demokratie zugeschrieben wird ein. „Das Geheimnis des Glücks ist Freiheit, das Geheimnis der Freiheit ist Mut.“ Wären wir nicht zu intellektuell würden wir uns jetzt geistig in den Armen liegen. Dem Lyriker, dessen Werke laut eigener Aussage nur in Berlin wirklich verstanden werden, ist das zu klar. Eines ist klar Azraq heißt zu Arabisch blau und Lapislazuli Lazaward.Und die Wasser sind schon seit je her das Medium auf denen der mitfühlende schöpferische Geist der auf uns zu kommt schwebt.

In Ananda

Ich sah so oft die schönsten

Körper hochgeschlossen

Die Seelen ganz verloffen offen…

Jetzt seh ich dich- bourdougal-

Erste Predigt der Erwachten,

bevor sie ihren Mund aufmachten

Um in dich zu beißen… verschmelzendes Begreifen

Ich sah zu oft die schönsten Dinge ungesehn

die blinden Augen aber blendend angesehn

Jetzt ist der Seher

in seinem Sehen und Sinnen

ganz in deiner Sehnsucht

nach Übergang drinnen

Orange dich zu sehen und zu riechen

drängt zu ersten Autopsien

Dein duftendes Orange dir abzuziehen

führt mich zur bitter-süßen Weißheit

hinter den Ästhetik-Theorien

Wir sind allein, wir zwei:

Sehnsucht und Ruhe.

Du willst immer tanzen

und ich hab die Glückseeligkeit

in einer dunklen Truhe

Ich liebe dich!!! Ach lass mich in Ruhe!!

Wenn ich zu weit auf deinem Basilisken reit,

wird unsre Zweisamkeit -in unbeherrschter Körperlichkeit-

bald wieder entzweit

Doch kommst du- und wisse die Welt gibt keine Ruhe-

zu mir in meine Truhe spürst du Gleichursprünglichkeit

Und wir tauchen wie Wasser und Welle ganz in Ananda

ewig zurück zur sprudelnden Quelle

In dir Frucht- will ich mich erkennen,

im Verteilen deiner Spalten will unsre

gütge Einheit ich entfalten

Ich weiß noch- und ich verschmelze-wenn ich es berichte

wie meine Flamme mit O und mit Mmmh

in deinem Fruchtfleisch selbstlos erlischte…

(Farounfirewater 02.07.19, für Sofia)

Begriffe: Bourdugal heißt Orange auf Arabisch, Ananda soll der Schüler aus Buddha Shakyamunis engstem Schülerkreis gewesen sein der als letzter die Erleuchtung erlangte, Ananda heißt auf Sanskrit Freude. Es heißt Buddha hielt seine erste Predigt in dem er eine Orange achtsam schälte und verteilte.

Welt Joga Tag in Ulm

108 Sonnengrüße für globalen freien Geist

Am Anfang war der Klang. So auch beim Welt Joga Tag auf der Gänswiese hinter dem Donaustadion in Ulm. Um 16 Uhr eröffnete die Kirtanband vom Sri Durgamayi Ma Ashram e.V. in Ulm den längsten Abend des Jahres mit gemeinsamem Mantrasingen. Der 21.06 wurde, so das Infoblatt des Veranstalters You-Joga, einem Netzwerk Ulmer Jogabewegter, am 11. Dezember 2014 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Welt Joga Tag ernannt und seither ist es rund um die Welt ein erhebendes Gefühl, transglobal koordiniert die symbolischen 108 Sonnengrüße zu üben. Tim(26) der zusammen mit Katja(29), beide aus Ulm, die Sonnengrüße anleitet, trägt eine Zählkette(Mala) aus 108 Beeren, die er Shivabeeren nennt. Die Anzahl steht in Indien, dem Herkunftsland des ganzkörperlichen Selbsterkenntnisweges, traditionell für die 108 Namen Gottes. Circa 180 Leute üben von den beiden abwechseln angeleitet über 2 Stunden die 108 Bewegungssequenzen aus.

Der Klang ist jetzt Bewegung geworden und während der letzten 3 Sequenzen lugt das Auge der Sonne machtvoll durch die Wolken. Ein Gefühl großer Genugtuung und Entspannung strahlt vor der Shavasana, der Entspannung nach der herausfordernden Übung, aus den Gesichtern der Teilnehmer.Nach dem man, wenn auch manchmal nicht ganz 108 Mal,in den herabschauenden Hund(eine der Haltungen) gestiegen ist, meditiert oder feiert es sich mit Christopher Mapstone, der Musik from the heart, of the heart und to the heart macht, und dem Bewusstsein der globalen Bewegung umso kraftvoller. Joga, das laut der Schautafel auf dem Veranstaltungsareal keinen Anspruch darauf erhebt eine Religion zu sein, zeigt heute im globalen Ulm gut, dass Selbsterkenntnis, gemeinsame Anstrengung und liebevolle Zuwendung nicht exklusiv sind, dafür aber jede Menge Raum und Freude erschaffen. You are divinity, lovely light singt der in Kanada geborene Klangreisende, von einer schönen Zuhörerin elektrisiert. Und mir kommt dabei die Textzeile von Thomas D in den Sinn: “…Nada Brahma die Welt ist Klang. Halleluja und Amen.”

Freelenz

I

aus einer fremden Gefühlin:

Ich erschaffe den Frühling

aus einer fremden Gefühlin

Ich heb die Tinder-Milf-Schnitte von der Stadtparkstraße auf

Denn ich steh auf konkret, wie auf Hegel und und Hauff

Ich bin ein Siebenschwabe

Ich mag die Meere in die Felder sehn

Ich bin ein arger Schwabe, mag als Räuber

in die Stadtwälder gehn

Ich bin ein Freilenzer will keinen SUVF und keinen Grill,

und keinen Antragsschein für den Overkill

Ich bin ein Freilenzer, genieße selbstverloren den Tanz

zwischen Glanz, Arroganz und Schwanz

Gefühlin: Das große Gefühl erschafft dich

doch meine Heißung, will es kühl und saftig

Doch der Schaft schafft sich mutwillig hinter Ich und Ich

…Ja das Leben erschafft sich zwischen Dunkelheit und Licht

Vereinsam, bald vereinigt schaffen Lotus und Sinne Früchte und Blüten zugleich- Den orgiastischen Moment-

-Rein und reich-Der sich durch Gedanke und Erinnerung fortzupflanzen vermag, in großen und in kleinen Rhythmen

Von Ewigkeit zu Ewigkeit, Stunde für Stunde, Tag für Tag

Gefühlin: Wir sind verbunden und das fein.

Lass es los, mach es groß, denn

nichts was wir haben zählt für unser Sein

Ich will in dieser entlarvenden Blütezeit,

eine Raupe sein, bis zum Platzen voll mit Qualitäten,

Ich möcht mich bis in die Puppen verpuppen

wie ein Minnesänger sich einsam in die hohe Minne wiegt

Ich bin ein Freischärler, ich bin für dich im Krieg,

denn ich möcht das jeder Schmetterling sein

Lindling kriegt.

Gefühlvoller: Und jeder Drache seine Zähmung in der Lieb

(Daniel Baz,25.04.19 rilkeinspiriert im Dichterviertel)

MAITRI-Mem-SOHA

Om Maitri maha Maitri Maitreya

In dieser Zeit in der man dachte das alle Dysangelien

auserzählt sind, weht ein seltsamer Wind

In dieser Zeit der Beschleunigung und Entlarvung

schreit dein Mantra nach Vereinigung

von Maitri mit seinem Mem von Freundschaft,Güte, Liebe

mit der noch unterbelichteten Matrix von ihrem System

Lange ist es her das Buddha sich zur Welt hin kehrte, nicht lange das

die Drohung der Vernichtung uns den Osten und den Westen zu verschmelzen lehrte

In dieser Zeit scheinen Krankheiten und Katastrophen uns zu erwählen

um uns zu zwingen einen Weg der Einkehr auf uns zu nehmen

Maitreya der ganz Metta, ganz gütige Liebe ist

erscheint mir als Geistband das alle Linien verflicht

in diesem stürmischen pfingstlichen Licht

Er kommt wenn wir vergessen haben

und wir vom Glauben fallen

In seinem hellen Hallen

mit Mittel, Schutz und Segen

als geheime Konsequenz von unsren

unbewusst gebahnten Wegen

In dieser Zeit wo mehr als Deutschland erwacht

aus einer technisch distanzierten Nacht

kommt die Macht aus der Acht

du bist ihr Wächter

Du stiftest Glokaloka das aus (d)einer Freundschaft

aus allen Richtungen und Zeiten sich errichtet

dein Schwert der wahren Liebe, auf des Leides starkem Pferd spannt in den Wagen der Weisheit das Ego das sich selbst nun als geliebt und eingespannt erfährt

Maitreya, sagt man, ist kein Einzelwesen: Wille, Weisheit, Intelligenz

Maitreya sagt man ist die Kraft aller Buddhas: Ihre letzte Konsequenz

Maitreya ist die Bruderschaft und er spricht zu der Gehmeinschaft:

Ihr die ihr nicht anhaftend auf dem Berge steht, beginnt die Arme auszubreiten

Ihr die ihr aufgerieben seit, seit eine Fackel für die Sucher,

denn erst die Finsternis zeigt wohin die Weltseele sich neigt

Komm Judas, komm Hure, wir halten uns warm, komm Kranker, komm Blanker, komm Egosupertanker-

Zu Rio, als Scherbe, als Traube zum Wein

als Rose zu Pfingsten als Advent zur Ankunft des Buddha

der Gottlosesten, Linksten

Komm Taube, komm Wasser in Wasser in uns hinein

Komm Atman atme all das Harte und sehnsüchtig Halbe

ins Vollkommene hinein

Komm Mandel und Mandela, sie sich selbst einsetzt-bitter versüßt!

Komm Eiland, eile begriffsloser Zustand, Heiland für Alle

Leuchte, lichte, halle, manifestiere Raum und Freude

für Alle.

(Daniel Baz,07.06.19)

https://derweiserabe.com/2018/10/09/shankara/