Rosa-Rot-Weiß

“…Von dem Dome,

Schwer und bang,

Tönt die Glocke

Grabgesang.

Ernst begleiten ihre Trauerschläge

Einen Wandrer auf dem letzten Wege.

(Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke, Auszug)

Gott des …..


Gott des Volkes,

großer Seelen

Mose, Jakob und die fehlen

Gott der eifert und der straft

Gott der Volk und Väter schafft

Gott der Auswahl, der Versprechen

Herr der Heerscharen, sind´s Verbrechen?

Gott, Israel, das Banner,

Gebote, das Gesetz

Gott der Aufruhr nach sich zieht

Der beschloss zu herrschen über das Weltgebiet

Gott Jesu, der das Volk verletzt.

Gott Christi, Allerbarmer, trotz allem unverletzt.

(Das Gedicht entstand 2018 unter dem Eindruck eines bibelgeschichtsklitternden “Musicals” in dem die Hure Rehab, oder hieß sie Rahab,anders als im Lutherbibeltext mit ihrer integrativen subversiven Kraft das heidnische Jericho vor der Zerstörung durch israeliche Gotteskrieger rettet)



Mit Lanz und Maaßen

Ihr würdigt den Rethor ist er auch ein Cato

Doch lange vor Otpor operierte die Nato

Der Sieger schreibt die Geschichte

doch es gibt andere Geschichten

die mit Feuer euer kaltes Licht belichten

Die Bienen schweigen…

Zeit für Hornissen, die freiburger Frauenmilchbank,

für die die noch um die Angst des Tormanns vorm Elfmeter wissen?

Für die sie sich aus Armut nähren

und die die mit ihren Boliden gerne

nicht so einsam auf den Straßen wären?

Nach dem die Erde die Raupe

und die Uni den Bachelor hat

bleibt fast nur noch der Staat

der hat den Maaßen entlassen

bleiben nur noch die Medien

Lanz, Monopol und Arroganz

Bleiben nur noch die Rock´n Roll Rentner: Onkelz und Hosen

Was man nicht mehr sagen darf texten die unangreifbar Großen

Blieben noch die Poeten, die Posaunen, die Drommeten

Biene Maja und die Schlagerhits im Weltinnenraum der Vollproleten

Die Bienen sind gefroren,

die Förster haben Eargear in den Ohren

die Arabs haben Jobs oder stehn sie an den Toren?

Nour! Nur noch noch Hölderlin singt

der alte Fritz ist verbittert, zu viel Trompeten, zu wenig Blumensprache

Trump komischer Vogel: zu viel Frontex gezwitschert sie zittern- er zittert

Nach Biene Mayas Abenteuern folgte das Bienenvolk

„Gesänge von Blumen als neue Bildung aus der Stadt?

Der liebe Holzen als verückter Liebhaber gesehn?

Bauern ohne Subventionen?

Das Schwert das seine Scheide liebt,

die Nato die den Nahkampf liebt?

Ihr würdigt Otpor, doch vorher war Eladio

Meine Rose ist weiß und Schwert heißt Gladio

Nachwort:

Unter den Alpen gesungen

Heilige Unschuld, du der Menschen und der
Götter liebste vertrauteste! du magst im
Hause oder draußen ihnen zu Füßen
      Sitzen, den Alten,

Immerzufriedner Weisheit voll; denn manches
Gute kennet der Mann, doch staunet er, dem
Wild gleich, oft zum Himmel, aber wie rein ist
      Reine, dir alles!

Addendum Adveniat

V 3

V

erkehrt durch dich zu sich,

-Reicher-

ER

kehrt aus dir was nicht lieb ist

V

ersehrt das Reich deiner Feindschaft

Es

bereitet sich für sich

V

erkehrt mit den Kämpfern die das Schöne bewundern

Ein

kehr und Heimkehr nach seiner Begehr

Licht

kehrt dich zur Liebe die über dir wacht

Es

reicht dir. Nun reicht er dir die Waffen aus seiner Allmacht

Sie

kehrt durch dich zu sich- reicher-…

Er

hatte dich zerschmettert- V1 und V2– jetzt kehrst du wieder

und siehst das du ewig, ihr dienend

der Weg, die Wahrheit und das Leben bist

V3

Alienus( weißer Freitag der 13. im schwarz, rot goldenen Geiste)

Lama amal

Lama Amal

Von Oben Gattin: Kraft

von auf

uns trifft

aus ge-sehn

Raum Sehn

Du pures Potential, do almost blue, du Amorgenz der Lu Lama Amal

Ohne Agenda und Resolution

schrickst du Sehnsucht

kosmisch leuchtend in unsre Dimension

Und Tara nimmt dich- Wird deiner Sehnsucht

weitgedehnte Sehne .

Almost gone, almost you, almost true

Green to red and blue

Tara to Lamala, Ich wird zu Du

Der gleichmutige Buddha schaut,

den diamantenen Geist des Leibesspiels

aus dem die Geilheit der Erleuchtung schaut

Von Unten

von vollkommen großzügig zärtlich

uns Tara

aus steigt

gesehn

schön

i

n

d t boote herrliche Höhn

e h

r c

i

L

(Danimed Sommer 2019, amal heißt auf Arabisch Arbeit, Neuform 27.11.19, Reformation WordPress Vorstruktur, 27.12, für Willfried Pfeffer und Ole Nydal in Gedanken an Freiburg und Hamburg)

Herold statt Zeitung IV


Statt Addenda- DA*-situationelle

Heroldstattbotendienste: Meine N.SA minnt die örtlichen Mittagessen auf

mein Außenrist tut weh, vergemächlicht meinen Lauf

ein Flüchtlingskind bläst seinen Fußball auf

Ein Skellett schaut, halb vergraben aus dem Boden heraus

Ein körperloses Totengestell baumelt vor dem Haus die Ewigkeit aus

Mohnblumen am Rand von Bauschutt vor abgesägten Bäumen

lassen von Widerstand, von hochsommern im Spätherbst träumen

Die Natur purpurn pur, wird ganz rot vor dem Tod

Haut strotzt vor Sonne, Vögel fühlen Wonne,

Zögern mit dem Ziehen. Kollonisierte in den Colonien:

Blaue Autos auf Erfolgskurs: Ordem e progresso

brasilianische Horden morden flügellahm auf den

Wellen der Vielfaltsmanien

Vergiftete Bauern mit Großmaschien

fahren blockierend nach Berlin

Die Münze zum Gott den Müntzer vergessen

ist der Bauernkopf rot und die Grüne in Not

Alte Herren sieht man die Waffen ziehen

Karrenbauer und Wagenknecht,

die Meisten sind link oder viel zu recht

Die Vögel schreiben vor dem Ziehen neue Theorien

Jeder Schritt ein Lichtblick weit entfernt vom Ich-Blick

der verknöchert und kalt sich in die alten Pfade krallt

Felgen die sich nicht mehr drehn, die in verlorenen Gärten

auf rostigen Stäben stehn

Aus dem ruinierten Haus, wächst ein bAUM heraus…***

Ich bin aus Heroldstatt, mein Bürgermeister heißt Weber,

ich bin neun Tage gehangen im Tiefental, vor meinem Aug steht

ein Försterlauf: Er spricht: „Schleich dich aus Staatseigentum

Du Pflegefall, du Dritte Wahl”.

Ich bin neun Minuten dreiunddreißig gegangen im Tiefental

in meinem Sinn wie 12 Jahre: Jetzt zeigt sich mir frei?

Blaubeuren, Pinienduft, evangelische Kirche…

ein Konzert von Max Reger…

Ich denk an:Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

letzte Seite das Jedermannszitat, achso klar:Der Text ist von Max Weber.

(Danimed inspiriert von Dani P., Parceval,Alexander Kluge´s Ausstellung Die Macht der Musik, ihren …legalen Rehabilitationsfillialen in Ulm- bei den Reichen- und dem venezianischem Carneval durch das tiefe Tal)



Überlebenswogen

über Lebenswogen

Sie, die Geschichte ist zu lang, zumindest traf ich sie und sie traf mich/

Sieh, die Geschichte am schwinden, am sich mit ungebundnen Lebensfäden binden

Sie war ein Wogen des Lebens, Bugwelle, erhebend und gewaltig, ich hab sie noch vor Augen, aber ich halt´ sie nicht

Und die Fäden verbinden sich mit Fantasien, doch Phantasien braucht Kinderaugen

Und keine Erwartungen von Erwartungen die sich in Unverbindlichkeiten saugen

Augen brauchen Augen und Blau ist Himmel Blau ist Hölle

Augen brauchen Augen, in Gegenwärtigkeit, Augen schließen und ersehnen schafft nur Einsamkeit

Das Leben ist ein Feuer man muss es weiter tragen zumindest im Geist

weil der Lebensfaden sonst meist reißt

fade leben ≠ Lebensfaden

Die Liebe ist ein Licht man muss sie weitersenden,

Liebe ist Einsicht man muss sie weiter sehen

Sinn ist Sinnlichkeit über den Leib man muss nur leibend leben, Augenfeuer lichten und die richtgen Fäden verweben

Feuer-Augen Feueraugen-Augenfeuer

Raum und Zeit sind die Veränderungen in Freud und Leid die Unterschiede machen

DEIN LACHEN IST IHR LACHEN IHR LACHEN IST MEIN LACHEN

Du befeuerst mein Leben, in Augenfeuern

Die meine Erstarrung schmelzen, meinen Pakt erneuern

Mit dem Herzblut geschrieben von denen die mich liebten

Die bisweilen unsre Liebe besiegten vorerst verflossen, getrennt unterschieden

Geschieden vom Herzensmut der den Pakt zu erneuern vermag

Sehnsucht um Sehnsucht mit Hafen und Sturm mit Gewalten und Zuflucht

Der Zuflucht, die das Blau das in die Tiefe zieht zu Himmeln macht in dem sie trägt durch

Freud und Leid durch Raum und Zeit durch Einsamkeit aufbrechende Samen der Nacht zum Tag

Über Lebenswogen über Dich

(Danimed, 2008 im Angesicht von Meiken´s schwindender Silhouette neu gesehen: Heute. Gewidmet den Pinien, mögen sie die Pinienwälder sehen! Dazu schildere ich ihnen der Nadelwälder Duft jenseits der Trennung der Formen und Gruppierungen der Stämme)

Herold statt Zeitung III

Addendum Eichendorf: An die Meisten

Ist denn alles ganz vergebens?

Freiheit, Ruhm und treue Sitte,

Ritterbild des alten Lebens,

zog im Lied durch eure Mitte

Hohnverlacht als Don Quixote;

euch deckt Schlaf mit plumper Pfote,

und die Ehre ist euch Zote.

Ob sich Kampf erneut, vergliche,

Ob sich roh Gebirgsvolk raufe,

sucht der Klügre Weg´und Schliche,

Wie er nur sein Haus erlaufe.

Ruhet, stützet nur und haltet!

Untersinkt, was ihr gestaltet,

Wenn der Mutterboden spaltet.

Wie so lustig, ihr Poeten,

An den blumenreichen Hagen

In dem Abendgold zu flöten,

Quellen, Nymphen nachzujagen!

Wenn erst mutge Schüsse fallen,

Von den schönen Widerhallen

Laßt ihr zart Sonette schallen…

(Text: Joseph Freiherr von Eichendorf: An die Meisten)

Mauerblümchen-AddenDa

Mauerblümchen addendum

Bereits braune Blätter fallen

Man hört Musik wie um ein Festival zu beschallen

aus einem Auto hallen.. Die Räder gewinnen an Fahrt…

Kinder zeichnen ParcourE auf betoniertem Flure

…das Auto ist Abart getuned

Denken, Handeln, Fühlen nach Gelderwerbskalkülen,

Zeitungaustragen 4 Euro unterm´ Mindestmumm,

es geht ums Tun und nicht um´s Siegen,

das Wachstum ist stetig mimt stumm zwischen verlassenen Idyllen in den Zeitungen herum

Das alte Wachstum aus Blut und Bitumen misst sich am Volumen

der Verdrängung seiner Effekte: Zeit und Bild und grüne Affekte

Ein bischen Hass zieht über sein Gesicht,

die Kastananien zerkrachen unter Dein-M Fuss zu Nichts

Schwäbische Zeitung, vielleicht noch Sonette?

Felgen die sich nicht mehr drehn, die in verlorenen Gärten

auf rostigen Stäben stehn

Aus dem ruinierten Haus, wächst ein bAUM heraus…***

Ein verwaister Brunnen aus Beton

kündet tannennadelduftig vom Verkommen

über den Wipfeln hör ich die Bäume ommen

Schweinebratenduft durchschneidet die lichte Luft

zauberruhig, Blätter rot und gelb durchwirbelt von Motoren

Silberne Katze schmiegt sich Da an sein Fuß,

worauf sein Rad stumm stillstehn muss.!!!

-einfach nur Schweigen und Sonne-

… vielleicht noch Sonette …

(Dani inspiriert von Sontheim beim Zeitungsaustragen für ca. 5 Euro unter Mindestlohn)

Links: SWP-Artikel zu Schauflingers Arbeit zu 900 Jahren Ennabeurer Ortshistorie: https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/alb-donau/rundgang-durch-ennabeuren-als-auftakt-fuer-dorfhock-22980993.html