Wiedereröffnet: Brotmuseum Ulm

Am Donnerstag den vierten Juli war es so weit, dass rundum erneuerte Ulmer Brotmuseum öffnete nach 9 Monaten Umordnung erneut seine Pforten. „Kunst braucht ihre eigenes Recht, ihren eigenen Zusammenhang, in dem sie sich entfalten kann“, meint die enthusiastische Ausstellungsleiterin Dr. Isabel Greschat als sie die augenfälligste Veränderung im Ausstellungsdesign begründet. Jetzt steht die umfangreiche Kunstwerksammlung ,die sich mit dem Verhältnis von Brot und Mensch von Rembrandt bis Picasso, vom 15. Jahrhundert, bis heute befasst, in der für sich. In der alten Ausstellung war die Kunstsammlung das Mittel der Darstellung inhaltlicher Zusammenhänge gewesen. Jetzt stellen 19 Thementische, Installationen und Exponate in kurzweiliger und interaktiver Weise technik- sozial- und kulturgeschichtliche Bezüge von Brot, Bevölkerungswachstum und Verteilungskonflikten her. Im zweiten Stock schafft es das Brot zum Beispiel die Werte der Französischen Revolution, die Evolutionslehre von Charles Darwin, die Zollsenkungspolitik des Ulmers Friedrich List und die Erfindung des Haber-Bosch-Verfahren zur Gewinnung von Stickstoffdünger zur Generierung von exponentiellem Pflanzenwachstum sinnhaft zusammenbinden. All diese Zutaten brauchte es nämlich um das Anthropozän, das Zeitalter in dem der Mensch sich nicht mehr mit den Rädern, der als göttlich akzeptierten Naturgesetze dreht, zu erschaffen. Von nun an sieht sich der Mensch als Schöpfer seiner eigenen Verhältnisse und die Weltbevölkerung wächst mit der Steigerung der Nahrungsmittelproduktion, der Aufhebung der Ständegesellschaft und dem expandierenden Welthandel.Auf einer Schautafel wird gefragt: „Wenn es stimmt das unsere konsumorientierte Lebensweise unsere Umwelt zerstört, liegt es dann nicht nahe an dieser Lebensweise zu zweifeln“? Da erinnert man sich an die Kinder die im ersten Stock mit bunter Knetmasse an die Arbeitsschritte des Brotbackens herangeführt wurden, während Charly Chaplin in einer Videoinstallation über Ernährungsutopien im Film von einer mechanischen Maschine eine Torte ins Gesicht geschlagen wird. Viele gut gemachte kleine Bewusstmacher, wie der Kohleschieber, an dem man ablesen kann wie viel Kohle innerhalb des eigenen Lebenszeitraumes auf der Welt verbraucht wurde, oder ein Puzzle zum Wasserverbrauch bei der Produktion von Alltagsgegenständen verschärfen die Frage ob exponentielles Wachstum, weiterhin ein gewissenhaftes Lebensmodell sein kann. In einer Reihe von Videos gibt die Medieninstallation von Clemens Stachel und Wolfgang Konrad weitere Denk- und Diskussionsanregungen ohne pädagogisch zu sein. Das Erdgeschoss ist für wechselnde Ausstellung vorgesehen zum kostenfreien Begrüßungstag gibt es hier ein kleines Buffet mit Kaffee. Die komplexe begehbare Klanginstallation „Klimaanlage“ von verschiedenen Klangkünstlernund -wissenschaftlern, wird immer wieder von Kindern umgeschaltet, so das sie sich mir noch nicht erschließt.Am 12.07 um 19 Uhr bringen Werner Cee(Klangkünstler und Komponist) und sein Team die Anlage zum klingen. Danach wird das Projekt in dem historischen Nahrungsspeicher Salzstadel aus dem 16. Jahrhundert erklärt und der Klimawissenschaftler Roland Roth hält einen Vortrag zum Thema „Klimawandel“.

Am Donnerstag den vierten Juli war es so weit, dass rundum erneuerte Ulmer Brotmuseum öffnete nach 9 Monaten Umordnung erneut seine Pforten. „Kunst braucht ihre eigenes Recht, ihren eigenen Zusammenhang, in dem sie sich entfalten kann“, meint die enthusiastische Ausstellungsleiterin Dr. Isabel Greschat als sie die augenfälligste Veränderung im Ausstellungsdesign begründet. Jetzt steht die umfangreiche Kunstwerksammlung ,die sich mit dem Verhältnis von Brot und Mensch von Rembrandt bis Picasso, vom 15. Jahrhundert, bis heute befasst, in der für sich. In der alten Ausstellung war die Kunstsammlung das Mittel der Darstellung inhaltlicher Zusammenhänge gewesen. Jetzt stellen 19 Thementische, Installationen und Exponate in kurzweiliger und interaktiver Weise technik- sozial- und kulturgeschichtliche Bezüge von Brot, Bevölkerungswachstum und Verteilungskonflikten her. Im zweiten Stock schafft es das Brot zum Beispiel die Werte der Französischen Revolution, die Evolutionslehre von Charles Darwin, die Zollsenkungspolitik des Ulmers Friedrich List und die Erfindung des Haber-Bosch-Verfahren zur Gewinnung von Stickstoffdünger zur Generierung von exponentiellem Pflanzenwachstum sinnhaft zusammenbinden. All diese Zutaten brauchte es nämlich um das Anthropozän, das Zeitalter in dem der Mensch sich nicht mehr mit den Rädern, der als göttlich akzeptierten Naturgesetze dreht, zu erschaffen. Von nun an sieht sich der Mensch als Schöpfer seiner eigenen Verhältnisse und die Weltbevölkerung wächst mit der Steigerung der Nahrungsmittelproduktion, der Aufhebung der Ständegesellschaft und dem expandierenden Welthandel.Auf einer Schautafel wird gefragt: „Wenn es stimmt das unsere konsumorientierte Lebensweise unsere Umwelt zerstört, liegt es dann nicht nahe an dieser Lebensweise zu zweifeln“?

Da erinnert man sich an die Kinder die im ersten Stock mit bunter Knetmasse an die Arbeitsschritte des Brotbackens herangeführt wurden, während Charly Chaplin in einer Videoinstallation über Ernährungsutopien im Film von einer mechanischen Maschine eine Torte ins Gesicht geschlagen wird. Viele gut gemachte kleine Bewusstmacher, wie der Kohleschieber, an dem man ablesen kann wie viel Kohle innerhalb des eigenen Lebenszeitraumes auf der Welt verbraucht wurde, oder ein Puzzle zum Wasserverbrauch bei der Produktion von Alltagsgegenständen verschärfen die Frage ob exponentielles Wachstum, weiterhin ein gewissenhaftes Lebensmodell sein kann. In einer Reihe von Videos gibt die Medieninstallation von Clemens Stachel und Wolfgang Konrad weitere Denk- und Diskussionsanregungen ohne pädagogisch zu sein. Das Erdgeschoss ist für wechselnde Ausstellung vorgesehen zum kostenfreien Begrüßungstag gibt es hier ein kleines Buffet mit Kaffee. Die komplexe begehbare Klanginstallation „Klimaanlage“ von verschiedenen Klangkünstlern und -wissenschaftlern, wird immer wieder von Kindern umgeschaltet, so das sie sich mir noch nicht erschließt.Am 12.07 um 19 Uhr bringen Werner Cee(Klangkünstler und Komponist) und sein Team die Anlage zum klingen. Danach wird das Projekt in dem historischen Nahrungsspeicher Salzstadel aus dem 16. Jahrhundert erklärt und der Klimawissenschaftler Roland Roth hält einen Vortrag zum Thema „Klimawandel“.

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Author: farounfirewater

Ich bin der singende tanzende Aufwind der neuen Welt

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