Predigt: Mitten im Sturm



Mit Jesus wird die Angst zum Scheinriesen?

Viele meist junge Leute strömten zur ersten Predigt in der Eventwoche der evangelischen Kirche Mosaik in der Thränstraße 15/1 in Ulm. Mitgrund dafür war sicherlich der in Kreisen der Kirche Ecclesia deutschlandweit beliebte Pastor Matthias Brandtner, der die Woche mit seinen Predigten mitgestalten und inspirieren soll. Wie immer in der Kirche, die schwerpunktmäßig mit dem Heiligen Geist arbeitet und auch an geistige Heilung glaubt, wurde der Abend mit Lobpreisgesängen eröffnet. In die dadurch entfaltete Inbrunst vielen zwei aufwendig produzierte Einspieler welche die Verzweiflung in einer Welt ohne Gott eindringlich schilderten. Darauf sprach Brandtner eine Art dramatischer Zusammenfassung der Predigt in der der Moment an dem sich der Dreck und Sturm beugen muss emotional hervorgerufen wurde. Man erinnerte sich hier an eine Textpassage eines Lobpreisgesanges: „Welche Liebe strömt dort vom Kreuz zu uns, sie macht alles schön was sie berührt.“Mancher dachte vielleicht an den gefühlt seit Wochen nagenden Dauersturm in Ulm und an das seltsam helle Licht, dass von Kälte und Sturm wie ausgeblasen scheint. Bis auf diese Momente, wenn es still wird, lüftet der Sturm da sein Geheimnis? Eines macht in Pforzheim tätige Pastor aus Schleswig Holstein klar: „Das dumme an Stürmen ist, man kann sie sich nicht aussuchen, sie kommen einfach.“ Stürme seien ein Symbol für Negativnachrichten, man wolle sie nicht, aber sie kämen trotzdem. Die wichtige Frage bei Stürmen sei, was wollen sie einem sagen. Dann brachte er ein beeindruckendes Beispiel für den christlichen Umgang mit großen Stürmen.Die Eltern des in Freiburg von einem afghanischen Flüchtling getöteten Mädchens Maria Ladenburger,die Medizinstudentin war, hätten eine Stiftung zur Integration von ausländischen Studenten in die Uni gegründet.

Immanuel: Gott ist mit uns im Sturm


Er möge Menschen, wisse aber nicht was er mit dem Mörder seines Kindes machen würde, so Brandtner. Die Eltern meinten als Christen wüssten sie, dass alles seinen Sinn hat und das sie Maria wiedersehen würden. „Manchmal wolltest du nur eine schöne Familie haben und dann hältst du nur noch Scherben in deinen Händen“, so Brandner. Doch irgendwann und das sei eine seiner wichtigsten Erkenntnisse überhaupt, habe er bemerkt, dass Gottes Liebe unabhängig von den Umständen sei. Demletzt habe er eine austherapierte Krebspatientin besucht. Sie habe auf die Frage wie es ihr gehe gesagt. „Ich fühle mich getragen von der Liebe Gottes, ich spüre sein Licht, ich weiß das ich nach Hause gehe.“ Das habe ihn umgehauen. Eine Psychiatriepatientin hatte so Angst, Jesus sagte Brandner er solle ihr den Psalm 23 geben. Sie lernte ihn auswendig. Nach fünf Wochen besuchte er sie erneut und sie hatte Hoffnung geschöpft. „Wenn der Herr mein Hirte ist, dann ist es doch egal ob ich Angst habe“, meinte sie nun.Immanuel, Gott ist mit uns sei ein Name Gottes der uns beschirmt. Auch der Psalm 91 „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn:Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott auf den ich hoffe.“Gott spreche und Mut zu. Etwas Skurriles. In Ungarn wollte Jesus eine Frau, nach biblischem Beispiel mit heilen in dem er ihr Spucke auf die Augen schmiert. Brandtner härmte sich ab, „Das ist ja wohl ober peinlich.“ Jesus sagte nur „Machst du es oder ich?“. Daraufhin fragte Brandtner ob er der Frau zur Heilung etwas Spucke in die Augen schmieren dürfte. Laut Brandtner wurde die Frau geheilt. In der Fin-stern-is, stehe der Stern. Es sei wie beim genialen Autoren Michael Ende in Lukas der Lokomotivführer. Da entpuppe sich ein großes Hindernis aus der Nähe als Scheinriese. Genau das sei ein wunderbares Bild. Ängste seien mit Jesus Scheinriesen. Denn Jesus teile stets die Kraft mit deinen Jüngern und er geleite dich auf den Weg den Dingen zu begegnen.Er forderte dazu auf die Tür zur Furcht zu schließen, danach geschehen wunderbare Dinge. Die Ausgangsgeschichte, in der Jesus seine Jünger auf das Boot schickt, endet damit das er sie auffordert das Boot zu verlassen. Er will das man dem Sturm trotzt. Immer wenn du schwach bist und in Gott, dann bist du stark sprach Brandtner, den gefesselten Zuhörern Mut zu. Der Sprung aus dem Boot war heute der nach links oder rechts der Sitzreihen, denn dort warteten Beter, welche den Zuhörern ihre etwaig gewonnene Bekenntnis zu Jesus abnahmen oder den Zweifel und die Bitte um ein gemeinsames Gebet.

Author: farounfirewater

Ich bin der singende tanzende Aufwind der neuen Welt

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