TÜR und TOR





Wenn eine Tür sich schließt
öffnet sich eine andere
oder die Tür bleibt zu
und du hast erst mal deine Ruh.


Die Türen öffnen sich
die Türen schließen sich
und Tao schaut vollkommen zu


Und wie schaute wohl Tao das
Licht, wenn nicht durch dich und mich
Hab dich so lieb, Sofia, Du…


Wenn du deine Pflicht tust
und im Glauben an das Licht ruhst
Dann wird das Licht auch wiederkommen
Denk dran wenn es wütet und weht


Wenn sich eine Tür
zu einem großen Zimmer schließt
und du im Umzug in ein kleines Zimmer bist
frag dich was drin war
und was du daraus vermisst


Denn wenn die Türen schlagen
und dich die Dinge jagen
die du brauchst und
nicht haben kannst
bist du isoliert von nagender Angst


In dem Zimmer war der Lärm
der Stadt bei Nacht,
der Lärm hat mich in Wohl und Weh
der Stadt näher gebracht


Dieses Zimmer war ein warmes Plätzchen
in einer fremden Welt
die mich in Wohl und Weh
gemahnte an den Mangel
an Arbeit und Geld


In diesem Zimmer war
ein Ort der Utopie
von ewig Zeit
und Zweisamkeit
und Zeit für die Einigung der Zwei


Die Tür hast du jetzt verschlossen
Die Utopie hat zu viel Zeit genossen
Und das Konto krankt
und da ist niemand der´s dir dankt
außer Ich, Sofi ich liebe dich.


Die Tür ist nun zu
und du hast erst mal deine Ruh
und aus meiner Ruhe entsteht
ein neues Gedicht, ein neues Gebet


In dem Zimmer war der Kern
die Welt zu überwinden
doch auch die brennenden Barrikaden
woll´n die Welt wieder verbinden
in einer besseren Welt


Der Kern der Weltüberwinder
fand kein Licht in der Welt
keinen Boden über Winter
keinen Gärtner in den Gewohnheiten Blinder


Aus dem Zimmer möcht ich
nichts nehmen,
denn was in uns Zukunft
schaffen kann, setzt an dem
was ins uns keimt an


Doch da ist etwas in dir
was mich inspirieren kann
die konsequente Selbstsorge,
der Selbstverwirklichungsdrang


Ich brauche Menschen wie dich
die bereit sind sich zu erkennen
in dem Licht das in Sicht ist
sich anzunehmen gäbe es auch Grund sich abzulehnen
und die bereit sind zu wachsen
und Raum zu schaffen für sich


Mögen sich die Tore der
Arbeitsstätten öffnen
die Luft voll mit Konzentration


Möge ich schonend und pfleglich
Mit mir und Material und Mensch
umgehen, umsichtig und sorgfältig täglich


Möge ich die Affekte nutzen lernen
wie die Maschinen
Möge ich in die Welt wieder geh´n,
meinen Mann darin steh´n
Ein Stück nützlicher und stärker
dir gegenüberstehn


Die Tür zum Liebeszimmer hat sich geschlossen
Das Arbeitszimmer öffnet sich


Der Lärm der Straßen
wird wohl zum Lärm der Maschinen
Wir sind Liebende, Helden
die die Feinde besiegen
indem sie ihnen dienen


Wenn du deine Pflicht tust
und im Glauben an das Licht ruhst
dann wird das Licht auch wiederkommen
denk dran wenn es windet im Wanken zu danken
dem der überwindet
und sich dadurch im größeren Ganzen
wiederfindet

Daniel Baz im Loslassen

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Author: farounfirewater

Ich bin der singende tanzende Aufwind der neuen Welt

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