Die Linke zu Besuch in: Blaubeuren

Die Linke in Ulm, die unlängst ein neues Regionalbüro bezogen hat, zieht es in die Kommunen des Alb-Donau-Kreises. Mitte Juni war die Linke schon zu Gast in Ehingen, erzählt Eva Maria Glathe-Braun, die Sprecherin der Linken in Ulm. Auch hier im Kleinkunstcafe zum Fröhlichen Nix in Blaubeueren fühlt sich das Gastgebergespann pudelwohl. Denn Christa Mayerhofer, ist selber Künstlerin, und Nix-Wirt Hans Wild, dessen Herz auch links schlägt, hat das Format der dunkelroten Partei kurzerhand in sein Kleinkunst-Programm aufgenommen. Von dem etwas eingefahrenen und wenig offenen und öffnenden Stammtisch hat sich die Debattenkultur in Ulm hin zu einem Kleinkunstlab weiterentwickelt. Hier bekommen Kreative und sozial Bewegte, die etwas zu sagen haben, eine Bühne und einen Zeitraum um ihr Anliegen in Form von Rede, Gedicht, Musik, These oder anderem Schöpferischem darzulegen, danach so berichtet Mayerhofer, entstehe wie von selbst eine politische Debatte und die Alteingessenen würden manchmal auch von den Sitzen gerissen und bewegt und inspiriert. Christa Mayerhofer singt beispielsweise mit ihrer Ukulele sozialkritische Lieder etwa in ihrer Rentenmoritat.

 

Kandidaten für die Kommunalwahl 2019 gesucht

Eva-Maria ist gerade auf der Suche nach Kandidaten für die Kommunalwahl 2019. Sie sei mehr für den klassischen Wahlkampf zuständig, Christa für das Klima. Was Eva aufregt ist das neue NATO-Hauptquartier zur Verlegung von NATO-Truppen nach Ost-Europa, solche Zeichen der NATO in der Vergangenheit seien es gewesen, welche den Konflikt der EU mit Russland erst heraufbeschworen hätten. Konkret für die Ulmer gehe wichtiger Wohnraum für Sozialwohnungen mit der Bleidornkaserne flöten. Die hätte eigentlich Ende 2018 vom Bundesbesitz in den Besitz der Stadt übergehen sollen, nun entstünden hier Wohnungen für die tausenden NATO-Leute die im Zuge der neuen Natologistikstruktur nach Ulm kommen würden. Die Behauptungen in der Presse Ulm könne im Falle einer kriegerischen Eskalation nicht Ziel von Angriffen der Gegenseite werden seien haltlos.

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Vl.: Eva-Maria Glathe Braun, Christa Mayerhofer, Daniel Baz

 Linksaktiv auf dem Land

Die Linke habe auch auf dem Land, wo sie traditionell nicht sehr stark verankert sei etwas zu sagen. Der nächste Stopp Gesprächsabende der Linken in den ländlichen Kommunen sei Laichingen. Glathe-Braun will sich dafür einsetzen, dass auf dem Land Busse öfter als drei mal den Tag fahren. Eine solche Mobilitätspolitik sei unverantwortlich, sowohl sozial als auch unter dem umweltpolitischen Aspekt. Es gehe hier in den kleineren Pflegeheimen auch um die Arbeitsbedingungen in diesem wichtigen Bereich. In Ulm sei ein Sozialticket für den Bus erkämpft werden, so etwas brauche es auch auf dem Land. Man dürfe auch die Leute auf dem Land nicht vergessen, die arbeitslos seien und kein Auto haben dürften. Eva-Maria Glathe Braun freut sich schon auf den Besuch in Laichingen, es hätten schon Leute angerufen die unbedingt kommen wollten und die sich auch schon in Ulm für die internationale Solidarität verdient gemacht hätten, nämlich bei der Organisation der Solidaritätskundgebungen für die im Erdogan-Regime inhaftierte ulmer Journalistin Mesale Tolu.

31.07

Deli Laichingen, 19 Uhr, Gesprächsabend für Interessenten an linker Politik in Laichingen

06.09.

Zum Fröhlichen Nix, Blaubeuren, 19.00 Die Linke Kleinkunstlab

 

 

 

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Author: farounfirewater

Ich bin der singende tanzende Aufwind der neuen Welt

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