Wenn sie dich nicht sehen…

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Die Band Humble eröffnete das Festival der

Hoffnung in Blaubeuren

Vier Jungen versuchen mittels wilder Gesten und eines Wegweisers, Gewohnheitsparker auf einen anderen Parkplatz zu lotsen, sie schaffen es zwar nicht, freuen sich aber wie andere nur bei gewonnenen Fussbalspielen. Im Haus der Hoffnung, einer evangelischen Freikirche, sammeln sich die Besucher zum anstehenden Eröffnungskonzert des “Festivals der Hoffnung”, welches  hier einmal im Jahr ausgerichtet wird. “Welcome home”, steht am Ende der Treppe nur noch vom blau-weißen Himmel überragt. Wer weiß wie wichtig das Lobpreis für den Ablauf eines Gottesdienstes im “Haus der Hoffnung” ist, der ist gespannt auf die Band, die sich Humble, also bescheiden oder demütig nennt.  Die siebenköpfige Band aus Augsburg und Ulm lässt das Konzert mit einem langen Vorspiel beginnen.Dann bereitet Johannes mit einem einfühlsamen Gitarrensolo  den Weg für  Ben, der mit  starken Chorus beginnt. “If I´m down down down down in the valley, i still know that you are my god.” Die sprechgesanglichen Parts die auch Ben übernimmt, bereichern den schönen Love-Song an Gott. Dieses Flußbeet, in dunkeln Zeiten um Gottes Dasein und Schutz zu wissen, machte die Kombo bereit um ein “Gift of Love” ein musikalisches Liebesgeschenk an die Zuhörer zu versenden.

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Steffi am Keyboard und Ben an Gitarre und Gesang

Gift of love

Ein kräftiges Klangmuster begonnen vom Saxophon Tom Toms und an die anderen Instrumente weitergegeben transportierte das “Gift of Love” in die Ohren der Anwesenden. Happy, Happy day, he washed my sins, I´m home baby Jesus made my day. Vibrierte es da durch die Luft. Nach einem langen Weg von dann nach jetzt, hatte Ben herausgewunden, dass er Liebe brauche wie die Luft zum Atmen, und Liebe eben nichts was man erwartet sei, sondern etwas das man geben müsse. Sie sei nichts für was man sich schämen muss, sondern etwas wertvolles.Diese ganze rock´n rollig verpackte Reise vom Tal ins Licht wurde angestoßen von einem “Hey I gonna give you a gift of love.” Auf den Rängen sah man sich sowohl orientalische als auch helle Gesichter aufhellen. “Lastlos” war ein Mutmachlied für die welches Ihren Weg verloren haben. “Es wird Zeit neu anzufangen, es wird Zeit das Wunden heilen.. statt ich schaff es allein und stelle mich taub anerkennen, das Heilung manchmal sehr lange Zeit braucht… rappte Marvin der zu den sieben gestoßen war. Ben antwortete mit seiner markanten Stimme im animierenden Chorus: “Denn es ist Zeit, bist du bereit, komm und leg deine Last ab und wirf den Ballast ab”. Der Schluss als Ben im Song in seinem Gottvertrauen fliegen konnte als er den Boden der Welt verlor blieb hängen. “Denn die Hauptsache ist, und die Hauptsache bleibt, das ich bei dir bin und du bei mir bleibst.” Von Gott berührt und seine Liebe gespürt gibt es eben nicht mehr viele Optionen, entweder, singen, staunend schweigen oder tanzen.  An dieser Stelle war der gestuhlte Saal an diesem abend ein zu großes “architektonisches” Hindernis.”Oben” nahm das Tempo wieder raus und erzählte von dem Wiederfinden Gottes  im Blick nach oben. “Und ich schau wieder mal nach oben wo die Sonne für mich scheint.Und seine Kraft ist meine Freude und seine Liebe mein Gewinn…und die Wolken ziehn vorüber und dahinter bleibt der Sonnenschein.”So richtig humble, demütig und gottergeben wurde es dann in “dein Sein” hier wünschte sich Ben das seine Hände von Gott geführt werden sollen und am Ende stand der magisch apostolische Wunsch “Und wenn sie dich nicht sehn, lass mich zu ihnen gehen”

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von links: Jonas, Steffi, Tomtom, Ben, Johannes(Gitarre)

 

 

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Author: farounfirewater

Ich bin der singende tanzende Aufwind der neuen Welt

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