Zeitraum der Intensität in Blaubeuren

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Martina Reichmann, zeigte mit floralen, tierischen und menschlichen Motiven was sie kann

Farbenpracht und Urgewalt, Malerei und Tönerei flossen von 17 Uhr bis 22 Uhr über den Kirchplatz, schwappten vor den Wänden der Kirche auf und flossen in veränderter Farbmischung wieder ab. Um die 50 Maler und Malerinnen, und mobile Musiker an verschiedenen Orten machten das Event zu einem ganz besonderen Blauton. Es hätte sich schon an Martina Reichmanns bestimmt die Hälfte der Gesamtzeit aushalten lassen.

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Pure Spielfreude und gute Texte Feschtagsmusik+ Auterieth und auch der Banjos-Spieler von “Brekkies In” reihte sich noch in die Gruppe ein

 

Jeder ist so einzigartig und Maler machen dann auch noch hunderte Ansichten daraus, bow. Gut das es auch im alternativen Schick einen hellblauen Pizzawagen gab oder auch einen Sekt für die Spritzigkeit. Bei dem Zeit-Raum, und dem Flair den er versprühte und genussvoll in sich trank ist es nicht so wichtig wie viele Künstler wann was spielten sondern viel mehr die Geschwindigkeit, das kulturelle Fließgleichgewicht und sein System. Und das ging so, es war viel Platz für die Geheimwaffe des blaubeurer Kiez um das fröhliche Nix, die spontane Selbstentfaltung beim Treffen sich mögender menschlicher Elemente. Dynamik spendete das heiße Wetter, das Durchflanieren von anderstonisierten Elementen, die manchmal in Bilder manchmal in musikalische Netze sich einwebten und manchmal aus Spaß an dem Gewebe, die Seiten wechselten. Über diese subjektive kleine Wahrnehmung heraus, der ich heute ein Gedicht bestellen möchte wird es am 20. Juli ein Nachtreffen der Blautöne in der Kleinkunstkneipe zum fröhlichen Nix geben. Ein Highlight war sicher um die 20 Uhr ein Auftritt, von Feschdagsmusik in der Fussgängerzone. Den Skizzen entwerfenden Klaus Schrag mit seiner blaugetönten Sonnenbrille umringt von zwei seiner großen Bildern mit Meer und Bikinigirl, fand ich auch ästhetisch. Berthold Fischer mit seinem Saxophon, neben dem Museum für Ur- und Frühgeschichte und die ganze Szenerie, die sich darum ergab. Aber auch um das Duo „Brekkies Inn“, das mit vort selbstgesägten toten Fischen und Blechmülleimern mit seiner Weltmusik und dem kessen Zylinder des Sängers eine ganz eigene abgründige Atmosphäre zauberte.

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Claus Schrag aus Heroldstatt war wohl  der einzige Maler der die meiste Zeit seinem Handwerk nachging
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Author: farounfirewater

Ich bin der singende tanzende Aufwind der neuen Welt

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