Ramadanisches Koranlesetagebuch Tag 1

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Im Namen Allahs,
des Allerbarmers, des Barmherzigen Sure 86, Al-Tariq

Bei dem Himmel und bei At-Tariq! [86:1]
Und was lehrt dich wissen, was At-Tariq ist ? [86:2]
(Es ist) ein Stern von durchdringender Helligkeit. [86:3]
Wahrlich, jede Seele hat über sich einen Hüter. [86:4]
Darum soll der Mensch denn bedenken, woraus er erschaffen ist! [86:5]
Erschaffen wurde er aus einer herausschießenden Flüssigkeit , [86:6]
die zwischen den Lenden und den Rippen hervorkommt. [86:7]
Wahrlich, Er hat die Macht, ihn zurückzubringen [86:8]
am Tage, wenn die Geheimnisse enthüllt werden ; [86:9]
dann wird er keine Kraft und keinen Helfer haben. [86:10]
Und beim Himmel mit seiner Wiederkehr ; [86:11]
und bei der Erde, die sich spaltet! [86:12]
Dies ist wahrlich ein entscheidendes, letztes Wort , [86:13]
und es ist nicht zum Scherzen. [86:14]
Wahrlich, sie planen eine List. [86:15]
Und Ich plane eine List. [86:16]
Darum gewähre nun den Ungläubigen Aufschub, ein klein wenig Aufschub. [86:17]

(Quelle: Islam.de)

Ramadanisches Koranlesetagebuch:

      1. 06.18Nach dem Gespräch mit dem Imam Israfil über den Ramadan bin ich neugierig geworden auf das Ritual des Fastens und sich Rückbesinnens auf Gott in diesem besonderen Monat. Und wie kann man etwas besser nachvollziehen, als wenn man es selbst macht. Da ich mit Hans Küng der festen Überzeugung bin, dass es keinen Frieden ohne Religionsfrieden geben kann und Friede in einem selbst anfängt gebe, ich mich gern diesem noch Fastenritual hin, auch wenn es sich mir nicht vernünftig ausnimmt über den Tag nichts zu trinken. Ich beschließe also jeden Morgen vor dem Essen, eine Sure des Koran zu lesen und so weit es mir möglich ist zu interpretieren.
      2. 05.18

         

        Für mich als Nachzügler ist heute der erste Tag des Fastenmonats. Ich habe morgens nur eine kleine Menge Alb-Linsen mit Kurkuma und Pfeffer gegessen. Ich habe etwas Sprachfindungsstörungen und Kopfschmerz, ich vermute wegen dem Weglassen von Getränken.Gestern habe ich mitbekommen, das einige Muslime versuchen während der 30 Tage des Ramadan den Koran ganz durchzulesen. Ich beginne mit der sechsundachtsigsten Sure mit dem Namen Sura At-Tariq, weil ich das Wort schon mal gehört habe. Allerdings weiß ich nicht ob der arabische Männername, das arabische Wort für Strecke/Weg oder noch etwas anderes, mir Unbekanntes gemeint ist. Wie es meistens zu sein scheint beginnt die Sure mit der Invokation: „Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen! Darauf werden hier zwei weitere Anrufungsobjekte angeführt, der Himmel und At- Tariq.At Tariq wird dann ausgewiesen als „ein Stern von durchdringender Helligkeit“. Daraufhin wird angefügt, das jede Seele einen Hüter über sich hat. Danach wird der Text mir Dunkel, nachdem angeführt wird, dass Mann und Frau aus einer „herausschießenden Flüssigkeit“ erschaffen sind, heißt es im nächsten Satz unvermittelt„Wahrlich, er hat die Macht Ihn zurückzubringen.“ Es ist mir nicht klar wer „Er“ sein soll, der in der Zukunft keine Kraft und keinen Helfer haben wird. Das der Himmel wiederkehrt und die Erde sich spaltet sei ein wichtiges Wort.Als zum Schluss der kurzen Sure gesagt wird, das sie eine List planen und der Autor selbst auch, denke ich an eine reale politische Konfrontation mit Mohammed. Alle Ebenen verschwimmen ineinander und ohne Kontext ist für mich nicht herauszufinden auf welcher Ebene die Angesprochenen Instanzen wirken.

         

        Der Text wurde Mohammed am 17. Ajat zu Mekka offenbart.

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Author: farounfirewater

Ich bin der singende tanzende Aufwind der neuen Welt

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