Geht nicht gibt’s nicht!

Das neue Projekt von Kunst und Kultur in Laichingen

 

17 Leute tagten in der Schillerstraße, im  Proberaum von Kunst und Kultur in Laichingen für Ensemblemitglieder und Supporter teils ein Wiedersehen, teils freute man sich über neue Gesichter.

Der begnadete Kai Kresse umreißt wie die Idee geboren wurde. „Mai 2016: mitten in den Proben für dass in der DSH im März aufgeführte Musical, sagen gehäuft Leute zu den Proben ab, viele Ältere murren über die mangelnde Absprache-Fähigkeit der jüngeren Semester. Zeitsprung:April 2017, der letzte Probenschliff für das Highlight der Aufführung im Schlosstheater Ludwigsburg steht an. Samuel eine der Säulen der Hip-Hop-Tänzer bricht sich die Hand.2016 ist die Idee für „Geht nicht gibt’s nicht“ bei mir entstanden um zu zeigen, dass Problemenicht daran hindern müssen sein Ziel zu erreichen. Trotz des Handicaps kam Samuel, so erzählt Kresse, auf ihn zu : „Ich will trotzdem in Ludwigsburg tanzen.“ „Unser Künstler Rudolf Kosow hat ihm einen Totenkopf auf den Verband gemahlt und Samuel ist aufgetreten: Das Motto von „Geht nicht gibt’s nicht war: „Sei ein kleiner Held für das gute in der Welt.“ Diese positive Rebellion gegen die manchmal erdrückend erscheinenden Randbedingungen unseres Schaffens möchten wir 2019 in „Geht nicht gibt’s nicht“ auf die Bühne bringen“, so Kresse´s motivierender Impuls.

Peter Maffay und Mario Hene´ unterstützen das Vorhaben

Der Geist und die Erfahrung von 10 Jahren Vereinsgeschichte und das Engagement junger und alter Projektpartner wie beispielsweise des verdienten Laichinger Dirigenten Volker Hausen sollen das Projekt bereichern. Hausen will anlässlich des 2018 anstehenden runden Jubiläums der Laichinger Kulturinstitution „Stunde der Kammermusik“ klassische Stücke mit Hilfe von „Kunst und Kultur“ in Tanzchoreographien umsetzen. Das erfolgreiche Step-Tanz-Duo Unsner/Kresse verfügt aber auch überregional über gute Kontakte. Sie stehen gerade mit Peter Maffay in Verhandlungen für ein Grußwort und etwaige weitere Unterstützung, sicher, so Kresse, ist, dass der Liedermacher Mario Hene´ der als Gitarrist von Jürgen von der Lippe bekannt wurde feine Texte für das Stück liefern wird.

Der Weg zum Künstlerischen Selbstausdruck

Die Philosophie des kleinen Vereines ist, dass die Mitwirkenden sich, ihre Fähigkeiten und auch konkrete Ressourcen an Arbeit und Instrumenten und Kreationen in das Stück einbringen. Durch die regelmäßigen Clubabende, können sich auch weniger Bühnenerfahrene Interessierte an die besondere Situation auf „den Brettern die die Welt bedeuten“, wie der Namensgeber des Austragungsortes in der Schillerstraße, Friedrich Schiller es formulierte, gewöhnen.

„Geht nicht gibt’s nicht“ bringt die Hinterbühnen auf die Bühne

In sieben Sequenzen , Kresse nennt es „Filmklappen“, soll die Form des Musicals durchfür im Probeprozess entstandene Innovationen geöffnet werden. Auch bei „Gegensätze erzeugen Gemeinsamkeiten“ bahnte sich diese erlebnisoffene Herangehensweise, siehe Inszenierungdes Bruches von Samuel vor der Aufführung im Ludwigsburg, an.. „Befindlichkeiten, Spannungen und Herausforderungen“ des Produktionsprozesses sollen auf die Bühne gebracht werden”, so Kresse. Der Leiter will noch nicht zu viel verraten, aber eines ist sicher zu Beginn der Auffühung werden, ein bisschen wie jetzt gerade Marita, Kai und ein paar Bewerber auf der Bühne zusammenkommen um herauszufinden, Was und Wer für das Stück gebraucht wird. Eine Art True-Life-Show, aber ohne soziale Diskriminierung, dass ist auch Teil der Philosophie von „Kunst und Kultur“.

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Author: farounfirewater

Ich bin der singende tanzende Aufwind der neuen Welt

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